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Edelmetalle

Der Patient gibt sich in der Regel mit der allgemeinen Werkstoffangabe „Gold“ zufrieden. Es ist dem Laien zwar bekannt, dass das Metall, aus dem der Zahnersatz gemacht werden soll, kein reines hundertprozentiges Gold ist, aber bei den meisten geht der Wunsch, Einzelheiten zu erfahren, nur so weit, dass er nach dem Goldgehalt, der Karatzahl, fragt. Kaum ein Patient will jedoch wissen, welche anderen Metalle in der Legierung enthalten sind. Dies ist aber keineswegs unwesentlich. Von Art und Menge der Legierungsmetalle hängen die mechanischen und chemischen Eigenschaften des Werkstoffes ab.

Galvanogold

Die steigenden Anforderungen an ästhetischen, vor allem biokompatiblen und körperverträglichen Zahnersatz erfüllt das Monometall Gold voll und ganz. Doch gibt es eindeutige fertigungstechnische und Indikative Grenzen, die es zu beachten gilt. Reines Gold besitzt eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit, ist dehnbar, kohäsiv, lässt sich …

Platin-Goldlegierungen

Diese Beständigkeit moderner Dentallegierungen gegen chemische Einflüsse ist auf den Platingehalt zurückzuführen; das Platin ist ein vollwertiger Ersatz des Goldes. Ja, die Anlaufbeständigkeit des Platingoldes im Munde ist sogar eindeutig grösser als die eines Platinfreien Goldes. Dieser mehr auf dem kosmetischen Gebiet liegende Vorteil war es aber nicht, der die Fachleute veranlasste, beim Platingold auch dann zu bleiben …

Galvano-Gold

Die steigenden Anforderungen an ästhetischen, vor allem biokompatiblen und körperverträglichen, Zahnersatz erfüllt das Monometall Gold voll und ganz. Doch gibt es eindeutige fertigungstechnische und Indikative Grenzen, die es zu beachten gilt. Reines Gold besitzt eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit, ist dehnbar, kohäsiv, lässt sich kalt verschweißen, ist resistent gegen Säuren und Basen und besonders anlaufbeständig. Gold hat eine Dichte von 19,1 bis 19,3 g/cm2 und einen Schmelzpunkt von 1063°C . Je nach Abbaugebiet hat Gold eine sattgelbe oder gelbrötliche Farbe und weist minimale Verunreinigung auf. Gold wird noch reiner, als es in der Natur vorkommt, wenn man es der Elektrolyse unterwirft. Somit wird 99,99%iges Gold hergestellt. In der Zahntechnik werden zur Zeit kleine kompakte Galvanisiergeräte zur Herstellung von Goldgalvanische Gerüsten eingesetzt, die unter dem Begriff Galvanotechnik bekannt sind. Galvanisieren ist ein Verfahren, bei dem Objekte mit stromleitender Oberfläche mit einer dünnen Schicht eines anderen Metalls überzogen werden. Das Objekt wird zu diesem Zweck in ein galvanisches Bad, dem sogenannten Elektrolyten, eingebracht und ein Gleichstrom, der durch das Bad und zur Oberfläche des Objektes fließt, bewirkt die Abscheidung der betreffenden Metallschicht. Im Gegensatz zur Industrie, wo fast ausschließlich mit cyanidischen, das heißt hochgiftigen Goldelektrolyten, gearbeitet wird, sind die in der Zahntechnik eingesetzten Goldsulfid Elektrolyten ungiftig und unproblematisch in der Handhabung.

Platin-Goldlegierungen

Platinhaltige Goldlegierung in der Zahntechnik:
Der Patient gibt sich in der Regel mit der allgemeinen Werkstoffangabe „Gold“ zufrieden. Es ist dem Laien zwar bekannt, dass das Metall, aus dem der Zahnersatz gemacht werden soll, kein reines hundertprozentiges Gold ist, aber bei den meisten geht der Wunsch, Einzelheiten zu erfahren, nur so weit, dass er nach dem Goldgehalt, der Karatzahl, fragt. Kaum ein Patient jedoch will wissen, welche anderen Metalle in der Legierung enthalten sind. Dies ist aber keineswegs unwesentlich. Von der Art und Menge der Legierungsmetalle hängen die mechanischen und chemischen Eigenschaften des Werkstoffes ab.

Diese Beständigkeit moderner Dentallegierungen gegen chemische Einflüsse ist auf den Platingehalt zurückzuführen. Platin ist ein vollwertiger Ersatz des Goldes. Ja, die Anlaufbeständigkeit des Platingoldes im Mund ist sogar eindeutig grösser als die eines Platinfreien Goldes. Dieser, mehr auf dem kosmetischen Gebiet liegende, Vorteil war es aber nicht der die Fachleute veranlasste beim Platingold zu bleiben, als es teurer und immer teurer wurde. Es waren vielmehr die aussergewöhnlichen mechanischen und elastischen Eigenschaften der Platingolde. Man sieht, dass der Platinzusatz die Legierung härter und zerreissfester macht und dass er die Streckgrenze steigert. Im Elastizitätsmodul und in der Dauerbiegezahl sind die Unterschiede zwischen den beiden Werkstoffgruppen nicht sehr gross.

Herstellung durch Platinmetallen:
Gussgold, Kronengold, Klammergold, Goldlot
So rundet sich das Bild: alle goldhaltigen Werkstoffe für die Zahntechnik, einerlei ob es sich um Gussgold, Kronengold, Klammergold oder Goldlot handelt, werden  heute auch mit Platinmetallen legiert hergestellt. Die  Vorteile  eines solchen Platinzusatzes sind beträchtlich. Ihm verdanken wir die harten, federnden Drähte, die anlaufbeständigen, feinkörnigen Gusslegierungen und die unauffälligen, zuverlässigen Lotnähte. Der Fortschritt, den die Platingolde gebracht haben, kommt in erster Linie dem Patienten zugute, der eine sehr genau passende, mechanisch festere und chemisch beständigere, edlere Prothese erhält. Aber auch der Verarbeiter hat einen Vorteil: seine Tätigkeit wird einfacher, weniger mühsam, und ein guter Erfolg ist ihm sicher, wenn er Platingold verwendet. So wird es verständlich, dass die moderne Zahnheilkunde ohne Platingold-Legierungen nicht mehr denkbar ist.

Bei uns verwendete Materialien

Bio Degulor M

Arbeitsanleitung

Bio Degulor M

Zusammensetzung

Bio Maingold IT

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Bio Maingold IT

Zertifikat

Pors on 4

Arbeitsanleitung

Pors on 4

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