+43 1 9081927 mail@ap-i.at
Seite wählen

Herausnehmbarer Zahnersatz

Fehlen einige Zähne und hat das Gebiss große Lücken, so kommt oftmals nur herausnehmbarer Zahnersatz in Form einer herausnehmbaren Prothese in Frage. Doch welche Arten von Ersatz gibt es und welche Vor- und Nachteile bringen diese mit sich? Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Möglichkeiten.

Herausnehmbarer Zahnersatz besteht aus künstlichen Zahnreihen, die die fehlenden Zähne ersetzen. Die Basis, die der Schleimhaut aufliegt sowie die Kunstzähne werden meistens aus Kunststoff ange-fertigt. Verankert wird der Ersatz an den eigenen natürlichen Zähnen auf verschiedene Art und Weise.

Zur Reinigung und Pflege kann der Zahnersatz von Ihnen herausgenommen und anschließend wieder eingesetzt werden. Er vervollständigt das Gebiss, wodurch Sie wieder besser kauen und sprechen können. Außerdem wird die Kaukraft gleichmäßig verteilt, wodurch die natürlichen Zähne, der Kiefer und die Kiefergelenke geschont werden.

Es gibt verschiedene Varianten des herausnehmbaren Zahnersatzes. Ob Teilprothese, Modellguss-prothese oder implantatgetragene Prothese. Alle Optionen haben ihre Vor- und Nachteile.

Teilprothesen

Die provisorische Klammer-Prothese:
Es handelt sich hierbei um eine Zwischen-versorgung mit einfachen gebogenen Klammern, die in der Zeit der Herstellung einer endgültigen Versorgung ausreichend die Kaufunktion und Ästhetik gewährleisten. Der Zahn bleibt …

Totalprothesen

Eine totale Prothese wird fällig, wenn kein Zahn mehr erhalten werden konnte. Dieser Zahnersatz liegt einfach auf dem Ober- oder Unterkiefer, und nur im Oberkiefer saugt sich diese Prothese durch den Speichel an der Schleimhaut fest. Je abgebauter ein Kieferkamm ist, desto …

Metallguss Prothesen

Teilprothesen werden an gesunden Zähnen ver-ankert, beheben so Lücken im Gebiss und stellen die Kaufunktion wieder her. Sie stellen damit einen einfachen und günstigen Zahnersatz dar. Verschiedene Varianten der Konstruktion sind möglich – je nach ästhetischen …

Implantatunterstützte Prothesen

Zahnloser Kiefer mit Implantaten:
Auf die Möglichkeit, zahnlose Patienten mit Implantaten zu versorgen, wurde bereits hingewiesen. Zunächst lässt sich nach einem vollständigen Zahnverlust in der Regel eine Prothese anfertigen, die einen …

Teilprothesen

Die provisorische Klammer-Prothese:
Es handelt sich hierbei um eine Zwischenversorgung mit einfachen gebogenen Klammern, die in der Zeit der Herstellung einer endgültigen Versorgung ausreichend die Kaufunktion und Ästhetik gewähr-leisten. Der Zahn bleibt schmerzfrei und die Wundheilung wird erleichtert.

Günstig, einfach und schnell anwendbar.

Totalprothesen

Eine totale Prothese wird fällig, wenn kein Zahn mehr erhalten werden konnte. Dieser Zahnersatz liegt einfach auf dem Ober- oder Unterkiefer auf. Nur im Oberkiefer saugt sich diese Prothese durch den Speichel an der Schleimhaut fest. Je abgebauter ein Kieferkamm ist, desto schlechter ist der Halt der Prothesen, wobei Unterfütterungen oder Klebemittel meist nur kurzzeitige Linderungen ermöglichen.

Dauerhaften Halt versprechen dann nur noch Implantate – künstliche Zahnwurzeln – auf denen man dann verschiedene Halteelemente anbringen kann.

Metallguss Prothesen

Teilprothesen werden an gesunden Zähnen verankert, beheben so Lücken im Gebiss und stellen die Kaufunktion wieder her. Sie stellen damit einen einfachen und günstigen Zahnersatz dar.

Verschiedene Varianten der Konstruktion sind möglich – je nach ästhetischen und funktionellen An-sprüchen des Patienten. Bei weiterem Zahnverlust ist die Zahnprothese jederzeit erweiterbar.

Die Basis der Zahnprothese besteht aus einer Kobalt-Chrom-Legierung (CoCr). Um die Zahnprothese zu befestigen, werden stabile Gussklammern verwendet, die mit der Prothesenbasis verbunden sind.

Für die Klammern stehen je nach Funktion und Position verschiedene Formen zur Verfügung. Alle Klammern werden in einem Stück gegossen und liegen so passgenau am Zahn an. Durch die Umfassung des Zahnes und die hohe Passgenauigkeit bewegt sich die Klammer am Zahn sehr wenig – mögliche Bruchgefahren werden minimiert. Alternativ können als Halteelemente auch Teleskopkronen, Geschiebe- und Riegeltechniken verwendet werden. Dies ermöglicht dem Zahnarzt ein hoch variables Behandlungsspektrum, um auf jeden Einzelfall eingehen zu können.

Der Sattel der Zahnprothese besteht aus Metall und ist mit zahnfleischfarbenem Polymethylmethacrylat-Kunststoff umkleidet.

Implantatunterstützte Prothesen

Zahnloser Kiefer mit Implantaten:
Auf die Möglichkeit, zahnlose Patienten mit Implantaten zu versorgen, wurde bereits hingewiesen. Zunächst lässt sich nach einem vollständigen Zahnverlust in der Regel eine Prothese anfertigen, die einen guten Halt hat.

Zahnloser Oberkiefer:
Beim zahnlosen Oberkiefer kann in den meisten Fällen ein Saugeffekt erzielt werden, der eine gute Stabilität gewährleistet. Je weiter aber der Kieferknochen im Laufe der Jahre abgebaut wird, desto schwieriger wird es, einen ausreichenden Halt zu erzielen. Das gilt insbesondere für den Unterkiefer.

Zahnloser Unterkiefer:
Der dankbarste Einsatzbereich von Zahnimplantaten ist der zahnlose Kiefer. Ein implantatgetragener und daher festsitzender Zahnersatz verbessert nicht nur die Lebensqualität Betroffener sondern auch das Aussehen und die Kaufunktion. Viele Patienten können und wollen sich heute nicht an eine Totalprothese gewöhnen. Trotz Haftcremes und Zungenverrenkungen klappern die Gebisse, machen befremdliche Geräusche und nicht zu selten fallen sie beim Husten, Lachen oder Niesen heraus. Bei vielen Prothesenträgern führt dies sogar dazu, dass sie sich dem gesellschaftlichen Leben entziehen. Darüber hinaus führen Totalprothesen zu einem Abbau des Kieferknochens und vor allem im Unterkiefer ist dann eine gut sitzende Prothese nicht mehr machbar.

Alternativen zur festsitzenden Brücke:
Herausnehmbare, an Implantaten verankerte Deckprothese
Eine herausnehmbare Deckprothese, die an Implantaten verankert wird, ist eine mögliche Alternative zu einer festsitzenden Brücke. Diese konventionelle Versorgung weist aber viele Nachteile auf und sollte, wenn möglich, vermieden werden.
Eine herausnehmbare Deckprothese, die entweder über Druckknopfverbindung oder Steg und Steg-reiter gesichert ist. Diese sind wiederum an zwei oder mehr Implantaten im vorderen Kieferbereich verankert. Die Implantate vermeiden ein verrutschen der Prothese und bieten eine bessere Funktion und höheren Tragekomfort. Die Kosten sind meistens ausschlaggebend für eine Entscheidung zugunsten dieser Lösung – obwohl das Endergebnis nicht zu vergleichen ist.

Herausnehmbare Deckprothese
Eine Deckprothese wird lose auf das Zahnfleisch aufgesetzt, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Diese Alternative weist keine echten Vorteile auf – mit Ausnahme der geringen Kosten und der einfachen Insertion. Diese Lösung ist mit vielen Nachteilen behaftet: unangenehmes Gefühl beim Essen, mangelhafte Ästhetik, Probleme beim Sprechen und Zahnfleischreizungen durch das Verrutschen der Prothese. Darüber hinaus wird durch eine Deckprothese im Oberkiefer der Geschmackssinn nachhaltig eingeschränkt.

Hier gibt es zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Implantatverankerte herausnehmbare Prothese
  • Implantatverankerte festsitzende Brücken

Behandlungsablauf:
Das Vorgehen bei der Behandlung und die Anzahl der Sitzungen hängen weitestgehend von der jeweiligen Kiefersituation ab. Anhand moderner Behandlungsmethoden der ästhetischen Zahnmedizin dauert die gesamte Behandlung nur 4 Sitzungen. Mit einem konventionellen Behandlungansatz können 8-10 Sitzungen notwendig sein. Die meisten Patienten berichteten, dass sie sich nach dem Eingriff weit besser fühlten als sie erwartet hatten.

1. Vor dem Eingriff:
Der Zahnarzt stellt fest, welche Behandlungsschritte erforderlich sind und bereitet sowohl sich selbst als auch den Patienten auf die bevorstehende Behandlung vor.

2. Einsetzen der Implantate:
Zunächst werden die Zahnimplantate eingesetzt, um die Wurzeln der fehlenden Zähne zu ersetzen. In diesem Fall werden fünf Implantate verwendet. Mit Provisorien, die ganz normal belastet werden können, wird der Zeitraum überbrückt, bis die permanente Brücke eingesetzt werden kann.

3. Einsetzen der Brücke:
Die definitive Brücke wird fest an den Implantaten verankert. Bei einer Versorgung für vollständig zahnlose Kiefer, wie in diesem Fall, sind in der Regel zwei bis drei Termine erforderlich bis die Brücke ganz eingesetzt ist.

4. Endergebnis:
Es sollte – für Sie und Andere – kaum möglich sein, die neuen Zähne von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Patienten, die vor der festsitzenden Brücke eine konventionelle Prothese trugen, sind häufig von dem Ergebnis überwältigt und begeistert.