+43 1 9081927 mail@ap-i.at

unsichtbare Zahnregulierung

Der Herstellungsprozess:
Basis für die Behandlungsplanung ist ein virtuelles 3D-Zahnmodell. Die Erfassung des Patientengebisses kann über einen Intraoralscanner oder über Abdrucknahme und Modellerstellung mittels 3D-Modell-scanner geschehen. Dieser liefert Dateien im allgemein lesbaren STL-Format, welche infolge in die Software importiert werden.

Zahnkronensegmentierung:
Nach Import und korrekter Ausrichtung des Modells im dreidimensionalen Raum werden die Einzel-zahnkronen aus dem Gesamtmodell getrennt um sie bewegen zu können.

Die Zähne werden danach mit einer synthetischen Wurzel vervollständigt. Im Zuge dessen wird  auch die Orientierung jedes Zahnes erkannt und ein eigenes Koordinatensystem zugewiesen. So wird eine spätere Befehlseingabe, wie z. B. Änderung von Inklination, Rotation oder körperlicher Bewegung, Richtung mesial für jeden Zahn korrekt ausgeführt.

Planung der Alignerschritte:
Die Planung der Alignertherapie von der Anfangssituation zum simulierten Behandlungsziel erfolgt im Modul „Aligner 3D“. Hier werden auf Basis anwenderdefinierter Bewegungsgrenzwerte halb-automatisch Zwischenschritte errechnet. Die Grenzwerte definieren den Umfang der Bewegung pro Zahn und pro Bewegungsrichtung von einer Alignerschiene zur nächsten.

Zahnbewegungen wie Intrusionen, Extrusionen und Rotationen werden häufig durch sogenannte Attachments unterstützt – kleine Kompositaufbauten auf der Zahnoberfläche, welche von der Schiene gefasst werden und so die Kraftübertragung verbessern. Derartige Attachments existieren je nach gewünschter Wirkung in unterschiedlichen Ausprägungen. Sie können im Programm entweder aus einer Bibliothek von vorgefertigten Formen gewählt oder in einem Attachment-Editor eigenhändig konstruiert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten bezüglich Formgebung und Platzierung auf dem Zahn übersteigen die der industriellen Anbieter. So ist eine Positionierung auf der lingualen Zahnseite denkbar, die Konstruktion sogenannter Bite Ramps, welche die Intrusion von Frontzahnsegmenten unterstützen oder auch Knöpfchen zum Einhängen von Gummizügen. Je nach biomechanischer Anforderung kann der Anwender die Apparatur flexibel anpassen.

Wurden die Zwischenschritte und Attachments festgelegt, werden die einzelnen Zwischenmodelle für den 3D-Druck exportiert.

Die meisten Alignerfälle, die bei uns im Labor bearbeitet werden, umfassen zehn bis zwanzig Schienen und können bei Bedarf innerhalb von drei Tagen hergestellt werden.

Tiefziehen der Schienen:
Nach Herstellung der Modelle folgt konventionelle Tiefziehtechnik. Bezüglich der Auswahl des Folien-materials für die Schienen gibt es unterschiedliche Methoden von dünnen und flexiblen bis starken und rigiden Materialien. Auch die Erstellung einer Folge von weichen, mittleren und harten Schienen auf demselben Zwischenmodell ist möglich. Die Wahl des Materials ist im Hinblick auf die Planung bei der Definition der Bewegungsgrenzwerte zu beachten. Je härter das Schienenmaterial, desto kleiner die möglichen Bewegungsschritte von Schiene zu Schiene. Umgekehrt können mit flexiblen Schienen größere Bewegungen pro Schiene umgesetzt werden. Die Wahl der Methode obliegt dem Fach-anwender.

Korrekturen während der Behandlung:
Sollte während der Behandlung eine Korrektur der Schienenpassform nötig werden, ist ein Zwischen-abdruck bzw. Intraoralscan nötig. Diese Zwischensituation wird in der Software in die ursprüng-liche Alignerplanung geladen und mit dem Planungsmodell registriert. Nun können vom derzeitigen Status erneut Alignerschritte zum Originalziel geplant und neue Schienen hergestellt werden. Auf diese Weise wird die alte, vom Weg abgekommene Planung gleichsam „abgeholt“ und wieder in Richtung des ursprüngliches Zieles geführt.

Typische Anwendungsfälle:
Die Funktionalität der Software ermöglicht die Behandlung schwerer Fehlstellungen mit großer Alignerzahl. Hier gilt es, anhand der internen Laborkosten die Wirtschaftlichkeit abzuwägen. Im Unterschied zum industriellen Hersteller muss im Eigenlabor jede Schiene händisch ausgearbeitet werden, wobei die Kosten der internen Herstellung irgendwann die Kosten des Produkts eines industriellen Anbieters übersteigen. Wenn dann nicht das Argument der Kontrolle über den Herstel-lungsprozess überwiegt, lohnt es sich, auf den externen Anbieter zurückzugreifen.

Aligner im Eigenlabor herstellen zu können, eröffnet neue Therapieoptionen in der Praxis. Vor allem Patienten mit kleinen Fehlstellungen, bei denen eine Behandlung mit Multibracketapparatur oder mit industriellem Alignerlieferanten wirtschaftlich unattraktiv wäre, kann mit dieser Methode eine preislich attraktive Alternative angeboten werden.

In den seltensten Fällen wird man mit perfekten Zähnen geboren. Ein Wunsch nach einer Korrektur wird im Erwachsenenalter meist verworfen – wer will schon eine Zahnspange tragen?

Mit INVISIBLE SPLINT haben Sie eine perfekte Lösung.

Eine fortschrittliche Schiene aus einem dünnen und unauffälligen Material. Unsichtbar wird Ihr schönes Lachen geformt!

  • keine störenden Drähte
  • angenehmer Tragekomfort
  • sie sind leicht zu reinigen
  • durch die glatte Oberfläche können sich keine Bakterien ansiedeln
  • zum Essen und zur Mundhygiene können sie einfach herausgenommen werden
  • aus transparenten, nahezu unsichtbarem Material welches auch während der gesamten Behandlung seine Durchsichtigkeit behält
  • die Korrekturen können meist innerhalb eines halben Jahres durchgeführt werden

Eine der unauffälligsten Schienen der Kieferorthopädie hat im Vergleich zu den herkömmlichen Zahnspangen viele Vorteile!

  • Zahnengstand: Wenn die Zähne zu nahe beieinander stehen
  • Zahnlücke: Wenn Lücken zwischen den Zähnen sind
  • Überbiss: Wenn die oberen Frontzähne überstehen
  • Rückbiss: Wenn die unteren Zähne zu weit zurückliegen
  • Offener Biss
  • Fehlende Mittellinie: Wenn die Mittellinie der oberen und unteren Zähne nicht übereinander steht

Die Dauer der Regulierung ist von Ihrer Zahnsituation und Tragemotivation abhängig. Sie haben es selbst in der Hand wie lange und wie oft Sie die Schienen tragen wollen.

INVISIBLE SPLINT ist eine günstige, präzise und unauffällige Alternative Ihre Zähne zu korrigieren! Ohne störende Drähte, mit angenehmen Tragekomfort!