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Keramische Verblendung

Die Natur ist unser Vorbild für Schönheit und Ästhetik. Sie birgt eine Gestaltungsfreiheit die das Betrachten interessant macht und das Individuum charakterisiert. Aber sie erlaubt weder Ebenmaß noch Chaos.

Die Schönheit ergibt sich aus kleinen Nuancen die von der Brechung und Reflektion des Lichtes geschaffen werden, um sofort wieder zu verschwinden. Auch im natürlichen Zahn entwickelt sich eine Lichtdynamik: Durch Licht und Veränderung des Betrachtungswinkels entsteht das natürliche, lebendige Farbspiel von Opaleszenz und natürlicher Fluoreszenz.

Das Schichten von Keramik auf Metall:
Der Opaker deckt das Metall ab und schafft eine neue Oberfläche zur Reflexion von Licht, das durch die transluzente Dentinschicht dringen kann.
Fallbezogen kann es sinnvoll sein, nicht erst bei der Dentinschichtung Farben einzumischen, sondern bereits in den Opaker. Dadurch kann die Farbwirkung aus der Tiefe heraus gesteuert und der Rekonstruktion Individualität verliehen werden.

Opakerdentin lässt zirka 40 Prozent des Lichts durchdringen, das Dentin hingegen bis zu 60 Prozent. Oftmals ist es vorteilhaft, dort hellere Massen einzuschichten, wo weniger Licht auftritt, beispielsweise in tieferen Regionen des Halsbereiches oder Interdental. Dadurch können wir zusammen mit der Farbabstimmung des Opakers natürliche Illusionen aus der Tiefe schaffen.

Dentin: Die Schichtung der Dentinmassen dient hauptsächlich einer Komplettierung zur anatomischen Zahnform. Dabei versuchen wir die interne Mamelonstruktur naturgetreu anzulegen.

Schneide: Die Lichtdurchlässigkeit im Schneidebereich liegt bei zirka 80 Prozent. Die jeweilige Schneidemassen-Schichtung wird durch Impulsemassen ergänzt, die sich besonders zum Akzentuieren der Mamelonspitzen eignen. Ansonsten verwenden wir Fallabhängig Effekt- und Transpamassen.

Bei Vollkeramik Restaurationen fällt der Opaker und Opakerdentin Brand weg und ist somit auch immer Ästhetisch die bessere Wahl, da das Licht bis zum eigenen Zahn kommt.